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Content ist ein Begriff aus der Marketing-Branche und steht im Bezug auf das Internet stellvertretend für alles, was auf einer Website für den Nutzer sichtbar ist – Text, Bilder, Videos, aber auch Strukturelemente wie Menüpunkte.
Obwohl der Anglizismus seit den 1990er-Jahren bevorzugt wird, ließe sich der Begriff auch gut mit dem deutschen Wort „Inhalt“ übersetzen. Denn um den richtigen Inhalt drehen sich nicht nur dieser Artikel, sondern auch die ganze (Online)-Welt.
Bill Gates führte bereits 1998 in einem Essay an, dass Inhalt der König sei, wenn man im Internet erfolgreich sein will. Doch was versteht man unter Content genau und wie setzt man ihn zielführend ein?
Um diese Frage zu beantworten, ist ein Verständnis der verschiedenen Content-Formen eine grundlegende Voraussetzung.

Welche Content-Formen gibt es?

Content soll den Nutzern in erster Linie ein Produkt oder eine Idee näherbringen. Dazu vermittelt man als Ersteller eben nicht nur eine werbliche Darstellung, sondern auch praktische Informationen oder Unterhaltung und bietet immer einen Mehrwert.
Denn schließlich entscheidet der Nutzer heutzutage selbst, ob er ein Video schaut oder sich durch eine Slideshow klickt.
Anhand dessen, was vermittelt werden soll, wählt der Ersteller also eine geeignete Content-Form, die möglichst viel Mehrwert bietet.
So hat jede Inhaltsart eine nahezu prädestinierte Einsatzmöglichkeit. Die Liste bietet sich zum Beispiel als effektives Mittel an, die geläufigsten Content-Formen schnell und übersichtlich darzustellen:

Blog-Artikel
Video, GIFs, Animationen
Bilder, Slideshows
Infografiken
Podcasts, Audio-Dateien
Interviews
E-Books
Studien, Whitepaper
Ratgeber
Umfragen
Pressemitteilungen
E-Mails, Newsletter
Social Media
Listen und Rankings

Der richtige Einsatz

Die Liste kann allerdings keine weitergehenden Informationen über die einzelnen Formen geben – hier glänzt jedoch der klassische Blog-Artikel und ist, abgesehen von Social Media, auch der häufigste Vertreter von Content im Netz.
So kann beispielsweise ein Grüntee-Fachhandel in einem Artikel nicht nur sich selbst durch Informationen über die Anbaugebiete als Experte darstellen, sondern bietet dem Leser gleichzeitig auch einen Mehrwert.
Der Aufwand für einen Blog oder eine Blog-Reihe halten sich in Grenzen. Im Vergleich dazu ist eine Videoproduktion deutlich aufwendiger. Dafür sind Videos beliebt und werden gerne geklickt und geteilt.
Social-Media-Nutzer haben die Tendenz, eher Bewegtbilder, als Texte zu teilen. Und der Wirkungsbereich von Facebook und Co. sollten nicht unterschätzt werden.

Die geeignete Content-Form

Als Betreiber einer Website hat man nun die Qual der Wahl: In welcher Form setzt man seine Ideen am besten um?
Eine eindeutige Lösung gibt es hierbei nicht. Drei wichtige Kriterien können jedoch bei der Entscheidung helfen.
Das sind zunächst die zur Verfügung stehenden Ressourcen: Hat man das Know-how für einen Videodreh oder reicht das Budget nur für einen Blog?
Als Zweites gilt: Kenne deine Zielgruppe! Ist diese eher jung, bietet sich vielleicht ein Podcast an. Sind die Kunden eher Akademiker, dann überzeugen Studien und Whitepaper.
Natürlich ist auch ein Mix aus verschiedenen Formen sinnvoll. Blogs lassen sich durch Bilder auflockern und prägnante Sätze aus Studien können in Twitter-Posts glänzen.
Das Wichtigste ist jedoch Qualität: Gute Recherchearbeit, Lesbarkeit und Einzigartigkeit in wenigen Bereichen wirken nachhaltiger als lieblose Massenware.

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